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Was ist eine GCL-Gruppe ?

Eine GCL-Gruppe dient der Reifung der Einzelnen innerhalb einer Gemeinschaft. Darin ist sie eines der „Lebensmittel“ der GCL (neben Geistlicher Einzelbegleitung, Exerzitien, Tagesauswertung, Eucharistie, Schriftlesung und Versöhnung). Eine GCL-Gruppe ist ignatianisch, verbindlich, partnerschaftlich und lebensbegleitend.

Die GCL-Gruppe ist

  • Ausdruck lebendigen, vielseitigen Glaubens und führt alle in der Gruppe tiefer in eine christliche Lebensweise hinein.
  • Es geht in ihr um Vertiefung, Klärung und Wachstum der eigenen christlichen Sendung.
  • Sie hilft, die Kompetenz als Christ zu leben und den eigenen geistlichen Weg beständig zu betrachten
  • Sie unterstützt das eigene geistliche Profil, die eigene Sendung und Nachfolge herauszubilden
  • Sie verbindet die Beschäftigung mit christlichen Themen und Inhalten unseres Glaubens mit dem Austausch und der Reflektion des eigenen geistlich-weltlichen Lebens

Letztlich ist das Ziel der Gruppe: Wachstum („magis“) in Glaube, Hoffnung und Liebe; in Gegenwärtigkeit und Gottesbeziehung. Alle Wege und Mittel sind diesem Ziel zugeordnet.

(Verkürzt nach Jan-Christoph Horn, Münster)

(hier findet sich die Langform)

 

Wie sieht ein GCL-Gruppentreffen aus?

Charakteristika eines Gruppentreffens

  • Klarer Ablauf
  • Erfahrungsbezogen
  • Ganzheitlich
  • Zeitlassend
  • Kommunikationsstiftend
  • Hörend-betend
  • Freilassend
  • In gemeinsamer Verantwortung
  • Mit wechselnder Leitung

Elemente eines Gruppentreffens

  • Anfangsteil
  • Ankommrunde
  • Eine Methode für die Gruppe, eine geistliche Übung und/oder eine Entscheidungsfindung für Einzelne / die Gruppe.
  • Abschlussteil
  • Auswertung des Treffens
  • Planungen, Absprachen, Informationen
  • Gebet / Lied / Segen

Eine GCL-Gruppe unterliegt selbstverständlich den gleichen Bedingungen wie jede andere Gruppe auch. Es gibt kommunika-tive Absprachen, bewusst oder (meist) unbewusst getroffene Gruppenregeln, Rollen, Machtverteilungen, Konflikte. Wie jede andere Gruppe auch ist es für die „Gruppenhygiene“ sinnvoll, sich von Zeit zu Zeit dieser Metaebene des Gruppenlebens sorgsam zuzuwenden. Eine von Seiten der GCL-Regionalgemeinschaft angebotene Gruppenbegleitung übernimmt dabei die externe Position, kann zur Auswertung anleiten, moderieren und spiegeln. Die baldige Rückkehr zum „Kerngeschäft“ einer GCL-Gruppe markiert dabei den Unterschied zu einer Selbsterfahrungsgruppe.

(Verkürzt nach Jan-Christoph Horn, Münster)

(hier findet sich die Langform)